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Programm

Workshops und Vorträge des 7. Deutschen Chiropraktik Kongresses

Hier finden Sie eine Übersicht der Workshops und Vorträge des Chiropraktik Kongresses 2018.

09.00 – 09.30 Uhr: Eröffnung

09.30 – 11.00 Uhr: TIC meets Science – Kai Haselmeyer, MSc

09.30 – 11.00 Uhr:

TIC meets Science
Kai Haselmeyer, MSc

Ein erfolgreicher Chiropraktor braucht vor allem eines: Gewissheit – das exakte Wissen, was unsere Kunst bewirkt und warum und wie das mit unserer grundlegenden Philosophie im Einklang steht. Kai Haselmeyer möchte zeigen, wie die Gedanken der Begründer der Chiropraktik, die ihrer Zeit weit voraus waren und es noch heute sind, durch modernste wissenschaftliche Erkenntnisse und Messmethoden gestützt werden.

Philosophie und Wissenschaft müssen eine Einheit sein, da das Paradigma der Philosophie die Fragen bestimmt, die in der Wissenschaft gestellt werden, und die Wissenschaft die Richtigkeit der philosophischen Annahmen demonstrierbar macht.

Die Bewusstheit, wie sehr Chiropraktoren an der Spitze einer transformierenden Bewegung stehen und wie sehr deren Grundannahmen ihre Bestätigung in neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen finden, transformiert die Kommunikation und die Arbeit in der Praxis aufs Tiefste.

Chiropraktik wird überleben, wird leben, keine große Wahrheit, die der Menschheit jemals bekannt geworden ist und die dem Wohl der Menschheit dient, wurde jemals zerstört oder besiegt.
BJ Palmer

CAs herzlich Willkommen

Jeder Vortrag und Workshop kann selbstverständlich auch von CAs besucht werden.

11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause

11.30 – 13.00 Uhr: Was können wir aus der Geschichte lernen? Eine spannende Reise durch Wunder, Fragen und Irrungen der Chiropraktik – Marco Djahanbaz, MSc

11.30 – 13.00 Uhr:

Was können wir aus der Geschichte lernen? Eine spannende Reise durch Wunder, Fragen und Irrungen der Chiropraktik
Marco Djahanbaz, MSc

Erst wenn wir wissen, wo wir herkommen, wo unsere philosophischen und sozialen Wurzeln sind, werden wir die Zukunft planen können. Besonders in unserem Fachbereich können wir Vieles aus unserer Geschichte lernen und können so verstehen, auf welche Basis sich die Chiropraktik berufen kann. Auch können wir daraus die Irrtümer, Fehler und Sackgassen unserer chiropraktischen Vorfahren erkennen. Die Chiropraktik ist eine Geschichte voller Erfolge, mit und ohne Wunder, aber auch eine voller Irrungen und falscher Abzweigungen. Die Geschichte der Chiropraktik zu begreifen, bedeutet, nach unseren Ahnen zu forschen, um unsere Kinder zu verstehen.

Wird Geschichte vererbt?
Davon ist Marco Djahanbaz überzeugt. Geschichte ist generationsübergreifend. Wir erfahren Geschichte durch ältere Personen und durch die Medien. Mit dem Bewusstsein des Vergangenen wächst eine gewisse Pflicht, bewusste Entscheidungen für die Gegenwart und die Zukunft zu treffen. Die moderne Chiropraktik in Deutschland ist den Kinderschuhen längst entwachsen und positioniert sich im internationalen Geschehen mit einer selbstbewussten Identität.

Marco Djahanbaz nimmt den Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Chiropraktik und endet mit der Entwicklung einer neuen Vision für die Chiropraktik in Deutschland.

11.30 – 13.00 Uhr: Der Weg zur individuellen Traumpraxis. Wie sich vitalistische Chiropraktik in der Praxis realisieren lässt – Carsten Brinkpeter, MSc

11.30 – 13.00 Uhr:

Der Weg zur individuellen Traumpraxis
Wie sich vitalistische Chiropraktik in der Praxis realisieren lässt
Carsten Brinkpeter, MSc

Ziel unserer chiropraktischen Tätigkeit ist es, das volle persönliche Potenzial verfügbar zu machen. Das gilt natürlich auch für uns selbst.

Bezogen auf die Praxis heißt das, zunächst einmal ein Bild von der eigenen Traumpraxis zu entwickeln: Was möchte ich erreichen? Wie soll meine tägliche Arbeit aussehen? Wofür stehe ich? Welche Work-Life-Balance strebe ich an?

Es gilt, ein klares Ziel zu definieren und dann Schritt für Schritt zu realisieren. Aber welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, was funktioniert und welche Tools sind in der Praxis wirkungsvoll? Und vor allem: Werde ich meine Patienten überhaupt dafür begeistern können?

Dabei ist die Entwicklung der Praxis eng verbunden mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit – und damit auch der Bereitschaft, die persönliche Komfortzone zu verlassen. Denn die eigenen Glaubensgrundsätze zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, ist ein stetig notwendiger Prozess, um klar zu sein in der persönlichen chiropraktischen Überzeugung.

Wenn sich diese Klarheit in der Praxis, im gesamten Team und in jeder Justierung widerspiegelt, vermittelt das die Authentizität, nach welcher der Patient sucht.

Am Beispiel einer kompletten Praxisumstrukturierung, die 2014 begann, wird dieser Prozess beleuchtet. Mit Höhen und Tiefen, anfänglichen Sorgen und Ängsten, aber im Ergebnis mit einem Praxistraum, der Realität wurde.

CAs herzlich Willkommen

Jeder Vortrag und Workshop kann selbstverständlich auch von CAs besucht werden

13.00 – 14.30 Uhr: Mittagspause

13.00 – 14.30 Uhr: Mittagspause

13.00 – 13.45 Uhr: Yoga mit Anika Leititis-Jung

13.00 – 13.45 Uhr:

Yoga mit Anika Leititis-Jung

Raum für dich
Eine Auszeit mit Yoga und Meditation. Kongresse sind inspirierend, aufregend und fordernd im positiven Sinn. Um all das neue Wissen, die Begegnungen und Informationen zu verarbeiten und neue Kraft zu schöpfen, bietet Anika Leititis-Jung einen „Raum für dich“ an. Mit einfachen Yogaübungen wird die Muskulatur gelockert, Achtsamkeitsuebungen unterstützen dabei, sich wieder besser konzentrieren zu können, und geführte Meditationen sind eine tolle Möglichkeit, erfrischt in die zweite Hälfte des Tages zu starten. Eine Auszeit, die auch eine Inspiration für den Arbeitsalltag werden kann, bei allen Herausforderungen in der eigenen Kraft zu bleiben.
Mehr über Anika und das von ihr entwickelte KianaYoga findet ihr auf ihrem YouTube-Kanal: www.youtube.com/user/kianayoga

14.30 – 16.00 Uhr: Klinisches Management von Neuroentwicklungsstörungen (1) – Dr. Arjan Kuipers, DC

14.30 – 16.00 Uhr:

Klinisches Management von Neuroentwicklungsstörungen
Vorstellung eines praktischen klinischen Modells, das es ermöglicht, mit Kindern zu arbeiten, die eine Lern- und/oder Verhaltensstörung haben
Dr. Arjan Kuipers, DC

In seinem dreistündigen Vortrag zeigt Dr. Arjan Kuipers, wie Chiropraktik in das klinische Management von Neuroentwicklungsstörungen integriert werden kann. Er vermittelt dazu im ersten Teil des Vortrags das notwendige Hintergrundwissen über den Ursprung der meisten Neuroentwicklungsstörungen und wie dieses Wissen in die tägliche Chiropraxis einfließen kann – mit Schwerpunkt auf dem Neuro-Muskel-Skelett-System.

Im zweiten Teil stellt Dr. Arjan Kuipers ein einfaches, klinisch-neurologisches Beurteilungsprotokoll vor, das das grundlegende Know-how vermittelt, um die Arbeit mit Lern- und Verhaltensproblemen in der Praxis aufnehmen zu können.

Der abschließende Teil befasst sich mit Behandlungsentscheidungen und Besonderheiten bei der Integration der Untersuchungsergebnisse in die aktuellen Behandlungsabläufe. Zusätzlich zum Lehrmaterial erhalten alle Teilnehmenden Zugang zu den Aufzeichnungen der Untersuchungs- und Behandlungsprotokolle, um den Lernprozess weiter zu unterstützen.

Ziel der Präsentation ist es, nicht nur den Bezugsrahmen und praktische Einblicke zu geben, sodass Chiropraktiker beginnen können, Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen zu behandeln. Es geht auch darum, zu vermitteln, für welche Kinder sich die Behandlung eignet und wann keine Behandlung durchgeführt werden sollte. Zusätzlich werden die Teilnehmenden darin geschult, wie sie ihre aktuellen Untersuchungen und Behandlungen für diese Patientengruppe spezifischer gestalten können.

14.30 – 16.00 Uhr: Vitalistische Chiropraktik im Leistungssport – Jürgen Schmid, MSc

14.30 – 16.00 Uhr:

Vitalistische Chiropraktik im Leistungssport – die Kommunikation mit Athleten.
Erkenntnisse aus der Masterthesis „Effekt chiropraktischer Justierungen auf die Pedalkraft bei Radsportlern“
Jürgen Schmid, MSc

In der vitalistischen Chiropraktik ist es unser Ziel, Störungen im Nervensystem zu finden und aufzulösen, unabhängig von einer Symptomatik. Der Körper soll sich bestmöglich und jederzeit seinen Umweltreizen und -bedürfnissen anpassen können und durch ein normal funktionierendes Nervensystem soll mehr Vitalität, eine bessere Regeneration, größere Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Vieles mehr entstehen. Mit diesen Aussichten müssten unsere Praxen doch voll mit Sportlern sein! Dass dies nicht so ist, spiegelt sich oft in unserer Kommunikation wider. Auf welcher Ebene und mit welchem Verständnis für Gesundheit holen wir unsere Patienten ab? Auf welche Weise vermitteln wir unsere Philosophie? Wie erkennen wir einen vitalistischen Sportler? Können wir in einem mechanistisch denkenden Sportler eine vitalistische Ader wecken? Einfache Veränderungen in der Kommunikation, die geeignete Wortwahl zum richtigen Zeitpunkt, können eine positive Auswirkung auf das Verhalten unserer Patienten haben.

Die Vorstellung meiner Masterthesis „Effekt chiropraktischer Justierungen auf die Pedalkraft bei Radsportlern“ zeigt auf, wie effektiv sich Chiropraktik auf den Leistungssport auswirken kann, und gibt Hinweise, zu welchem optimalen Zeitpunkt ein Leistungssportler justiert werden könnte.

14.30 – 16.00 Uhr: Stille Entzündungen: Ursachen, Folgen & Therapie mit Präbiotika und den richtigen Fetten – Dr. rer. nat. Reinhard Wähler

14.30 – 16.00 Uhr:

Stille Entzündungen: Ursachen, Folgen & Therapie mit Präbiotika und den richtigen Fetten
Dr. rer. nat. Reinhard Wähler

Stille Entzündungen sind ursächlich an praktisch allen Zivilisationserkrankungen beteiligt (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Adipositas, Erkrankungen des Bewegungsapparates, neurologische/psychische Erkrankungen, Tumorerkrankungen und chronische Darmentzündungen). Die Krankheitsursachen werden im physiologischen Zusammenhang und auf wissenschaftlicher Basis verständlich erklärt, sodass der Therapeut die Zusammenhänge auch seinen Patienten vermitteln kann. Konkrete, leicht umsetzbare Maßnahmen werden erläutert. Damit sollen die Leiden ursächlich angegangen werden, um zumindest spürbare Linderung erfahren zu können.

14.30 – 16.00 Uhr: CA-Coaching (1) – Dorothea Weber

14.30 – 16.00 Uhr:

CA-Coaching (1)
Dorothea Weber

HINWEIS: Unsere Schulung ist leider ausgebucht. Gern setzen wir Sie auf unsere Warteliste. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an ub@dagc.de

Wo ist mein Platz in der Praxis?

Wie wir alle wissen, ist die Weiterbildung unserer Assistentinnen und Assistenten mindestens so wichtig wie unsere eigene. Je besser unsere Abläufe sind und jeder seinen Platz in der Praxis kennt, desto gezielter, klarer und ruhiger können wir arbeiten. Genau das möchte Dorothea Weber mit ihrem CA-Coaching erreichen. Dazu ist es der systemischen Prozessberaterin wichtig, die Teilnehmenden auf ihrem Lern- und Entwicklungsweg optimal zu begleiten. Ihre Grundthese dabei: Jeder besitzt in sich selbst die Fähigkeit, Lösungen für schwierige Situationen und Probleme zu entwickeln. In ihrem Beratungsansatz ist Dorothea Weber daher kontextorientiert und offen in Ergebnissen sowie Prozessschritten. Ihr Weg: Teilnehmende aktiv einbinden, um so Energien zu mobilisieren und zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen – nämlich dahin, dass eure CAs mithilfe dieses interaktiven Workshops ihren Platz in eurer Praxis finden.

16.00 – 16.30 Uhr: Kaffeepause

16.30 – 18.00 Uhr: Klinisches Management von Neuroentwicklungsstörungen (2) – Dr. Arjan Kuipers, DC

16.30 – 18.00 Uhr:

Klinisches Management von Neuroentwicklungsstörungen
Vorstellung eines praktischen klinischen Modells, das es ermöglicht, mit Kindern zu arbeiten, die eine Lern- und/oder Verhaltensstörung haben
Dr. Arjan Kuipers, DC

In seinem dreistündigen Vortrag zeigt Dr. Arjan Kuipers, wie Chiropraktik in das klinische Management von Neuroentwicklungsstörungen integriert werden kann. Er vermittelt dazu im ersten Teil des Vortrags das notwendige Hintergrundwissen über den Ursprung der meisten Neuroentwicklungsstörungen und wie dieses Wissen in die tägliche Chiropraxis einfließen kann – mit Schwerpunkt auf das Neuro-Muskel-Skelett-System.

Im zweiten Teil stellt Dr. Arjan Kuipers ein einfaches, klinisch-neurologisches Beurteilungsprotokoll vor, das das grundlegende Know-how vermittelt, um die Arbeit mit Lern- und Verhaltensproblemen in der Praxis aufnehmen zu können.

Der abschließende Teil befasst sich mit Behandlungsentscheidungen und Besonderheiten bei der Integration der Untersuchungsergebnisse in die aktuellen Behandlungsabläufe. Zusätzlich zum Lehrmaterial erhalten alle Teilnehmenden Zugang zu den Aufzeichnungen der Untersuchungs- und Behandlungsprotokolle, um den Lernprozess weiter zu unterstützen.

Ziel der Präsentation ist es, nicht nur den Bezugsrahmen und praktische Einblicke zu geben, sodass Chiropraktiker beginnen können, Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen zu behandeln. Es geht auch darum, zu vermitteln, für welche Kinder sich die Behandlung eignet und wann keine Behandlung durchgeführt werden sollte. Zusätzlich werden die Teilnehmenden darin geschult, wie sie ihre aktuellen Untersuchungen und Behandlungen für diese Patientengruppe spezifischer gestalten können.

16.30 – 18.00 Uhr: Ganzheitliche Wege zur Stabilisierung von Upper-Cervical-Subluxationen – Jörg Depenthal, MSc

16.30 – 18.00 Uhr:

Ganzheitliche Wege zur Stabilisierung von Upper-Cervical-Subluxationen
Jörg Depenthal, MSc

Subluxationen und Traumatisierungen der oberen Halswirbelsäule (HWS) bedingen progrediente Hirnschrankenschädigung und Hemmung der Neurogenese. Biochemisch kommt es zu chronischer Inflammation mit Histadelie, NO-Gas und Superperoxid-Erhöhungen sowie der Bildung von schädigenden Sauerstoffradikalen. Dies führt zu Mitochondropathien und mündet letztendlich in (schmerzhafte) Multisystemerkrankungen.

Der Einfluss alleiniger Justierungen bleibt oft begrenzt und kann sogar die Instabilität der HWS erhöhen. Dieser Vortrag soll Aufschluss über ganzheitliche Möglichkeiten geben und als ein Wegweiser zur Vervollständigung unserer Philosophie, Wissenschaft und Kunst dienen.

16.30 – 18.00 Uhr: Functional Movement Screen in der Praxis – Andreas Thüne, MSc

16.30 – 18.00 Uhr:

Functional Movement Screen in der Praxis
Andreas Thüne, MSc

Functional Movement Screen (FMS) ist ein weltweit bekanntes, standardisiertes Verfahren zur Analyse fundamentaler Bewegungsmuster. Entwickelt wurde es von Gray Cook und Lee Burton, die Chiropraktoren für die Behandlung von Sportlern ein effizientes System an die Hand geben wollten. Das Ergebnis: Mit dem FMS-Verfahren lassen sich individuelle Trainingspläne erstellen, die darauf abzielen, Schwächen auszugleichen und die Bewegungskompetenz zu verbessern. Auch jenseits einer unmittelbar sportbezogenen Behandlung hat sich FSM als System bewährt, um eine passende Antwort auf die immer wiederkehrende Patienten-Frage „Welche Übungen kann ich zuhause machen?“ geben zu können. Die Idee dahinter beruht auf der Tatsache, dass jeder Mensch unterschiedliche Voraussetzungen mit sich bringt – bedingt z.B. durch seine Verletzungs-Historie und seine genetischen Veranlagung. Zudem basiert unsere Bewegung auf einem System mit verschiedenen Funktionsbereichen, die in ständiger Abhängigkeit miteinander agieren und sich gegenseitig beeinflussen. Um dieser Individualität gerecht zu werden, hat sich die Überprüfung von Bewegungsmustern mit Hilfe des FMS bewährt. In dieser Präsentation lernen Sie die Grundlagen von FMS kennen und erfahren, wie das Verfahren optimal in die tägliche Praxis integriert werden kann. Immer mit dem Ziel vor Augen, das Wohlbefinden der Patienten zu maximieren.

16.30 – 18.00 Uhr: CA-Coaching (2) – Dorothea Weber

16.30 – 18.00 Uhr

CA-Coaching (2)
Dorothea Weber

HINWEIS: Unsere Schulung ist leider ausgebucht. Gern setzen wir Sie auf unsere Warteliste. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an ub@dagc.de

Wo ist mein Platz in der Praxis?

Wie wir alle wissen, ist die Weiterbildung unserer Assistentinnen und Assistenten mindestens so wichtig wie unsere eigene. Je besser unsere Abläufe sind und jeder seinen Platz in der Praxis kennt, desto gezielter, klarer und ruhiger können wir arbeiten. Genau das möchte Dorothea Weber mit ihrem CA-Coaching erreichen. Dazu ist es der systemischen Prozessberaterin wichtig, die Teilnehmenden auf ihrem Lern- und Entwicklungsweg optimal zu begleiten. Ihre Grundthese dabei: Jeder besitzt in sich selbst die Fähigkeit, Lösungen für schwierige Situationen und Probleme zu entwickeln. In ihrem Beratungsansatz ist Dorothea Weber daher kontextorientiert und offen in Ergebnissen sowie Prozessschritten. Ihr Weg: Teilnehmende aktiv einbinden, um so Energien zu mobilisieren und zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen – nämlich dahin, dass eure CAs mithilfe dieses interaktiven Workshops ihren Platz in eurer Praxis finden.

18.00 – 19.00 Uhr: Happy Hour

09.00 Uhr: Begrüßung

09.30 – 11.00 Uhr: Wie neurophysiologische Forschung unser Verständnis über die Auswirkungen von Justierungen verändert (1) – Dr. Heidi Haavik, DC

09.30 – 11.00 Uhr:

Wie neurophysiologische Forschung unser Verständnis über die Auswirkungen von Justierungen verändert (1)
Dr. Heidi Haavik, DC

Dr. Heidi Haavik gehört zu den bekanntesten Chiropraktikerinnen der Welt. Als Forschungsdirektorin am New Zealand Chiropractic College ist sie vor allem für ihre Forschungen über die Auswirkungen chiropraktischer Justierungen auf das Gehirn und das zentrale Nervensystem bekannt. So zeigen aktuellere wissenschaftliche Studien ein neues Verständnis darüber, wie spinale Justierungen funktionieren. In ihrem Vortrag auf dem Chiropraktik-Kongress präsentiert sie die neuesten Forschungsergebnisse, ihre Rolle in der Chiropraktik und was die Zukunft bringen wird.

Die Chiropraktikerin und promovierte Neurophysiologin hat in den letzten zwei Jahrzehnten untersucht, was im Gehirn passiert, wenn Chiropraktiker die Wirbelsäule justieren. Ursprüngliche chiropraktische Theorien basierten auf der Annahme, dass dysfunktionale Wirbelsäulensegmente fehlgestellt sind, wodurch Druck auf die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven entstünde, der wiederum durch eine Justierung gelöst werden könne. Heute wissen wir, dass diese Theorien nicht weit genug greifen. Denn heute – über hundert Jahre nach der ersten chiropraktischen Justierung – wissen wir viel mehr darüber, wie das Gehirn und das zentrale Nervensystems funktionieren. Und es wird endlich klar, wie die chiropraktische Justierung wirklich funktioniert. Bei einer Justierung werden keine Knochen „richtiggestellt“. Genausowenig bedeutet eine chiropraktische Subluxation, dass ein Knochen „fehl am Platz“ ist. Es ist vielmehr so, dass sich ein Knochen auf eine nicht ideale – d.h. nicht gesunde –Weise bewegen kann. Was das heißt, verdeutlicht ein Blick auf die drei grundlegenden Funktionen der Wirbelsäule:

  1. Kräfte zerstreuen – zum Beispiel während des Laufens
  2. Versteifung – zum Beispiel, um uns bei schwerem Heben zu schützen
  3. Automatische Aktivierung paraspinaler Muskeln – zum Beispiel, um das Gleichgewicht zu halten und Stürze zu verhindern

Wenn Wirbelbewegungssegmente aus neurophysiologischer Sicht eine dieser drei Funtkionen nicht leisten können, dann gibt es ein Problem in der zentralen Segmentmotorik – und genau das ist aus neurophysiologischer Sicht eine chiropraktische Subluxation. Wie kann sich eine solche Funktionsstörung der Wirbelsäule auf die Funktion unseres Gehirns auswirken? Und wie kann sie sich in eine klinische Symptomatologie umwandeln? Fragen wie diese beantwortet Dr. Heidi Haavik und gibt in ihrem Vortrag eine Zusammenfassung dessen, wo wir heute stehen und welche zukünftigen Auswirkungen dies für uns als Chiropraktiker haben wird.

CAs herzlich Willkommen

Jeder Vortrag und Workshop kann selbstverständlich auch von CAs besucht werden

11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause

11.30 – 13.30 Uhr: Wie neurophysiologische Forschung unser Verständnis über die Auswirkungen von Justierungen verändert (2) – Dr. Heidi Haavik, DC

11.30 – 13.30 Uhr:

Wie neurophysiologische Forschung unser Verständnis über die Auswirkungen von Justierungen verändert (2)
Dr. Heidi Haavik, DC

Dr. Heidi Haavik gehört zu den bekanntesten Chiropraktikerinnen der Welt. Als Forschungsdirektorin am New Zealand Chiropractic College ist sie vor allem für ihre Forschungen über die Auswirkungen chiropraktischer Justierungen auf das Gehirn und das zentrale Nervensystem bekannt. So zeigen aktuellere wissenschaftliche Studien ein neues Verständnis darüber, wie spinale Justierungen funktionieren. In ihrem Vortrag auf dem Chiropraktik-Kongress präsentiert sie die neuesten Forschungsergebnisse, ihre Rolle in der Chiropraktik und was die Zukunft bringen wird.

Die Chiropraktikerin und promovierte Neurophysiologin hat in den letzten zwei Jahrzehnten untersucht, was im Gehirn passiert, wenn Chiropraktiker die Wirbelsäule justieren. Ursprüngliche chiropraktische Theorien basierten auf der Annahme, dass dysfunktionale Wirbelsäulensegmente fehlgestellt sind, wodurch Druck auf die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven entstünde, der wiederum durch eine Justierung gelöst werden könne. Heute wissen wir, dass diese Theorien nicht weit genug greifen. Denn heute – über hundert Jahre nach der ersten chiropraktischen Justierung – wissen wir viel mehr darüber, wie das Gehirn und das zentrale Nervensystems funktionieren. Und es wird endlich klar, wie die chiropraktische Justierung wirklich funktioniert. Bei einer Justierung werden keine Knochen „richtiggestellt“. Genausowenig bedeutet eine chiropraktische Subluxation, dass ein Knochen „fehl am Platz“ ist. Es ist vielmehr so, dass sich ein Knochen auf eine nicht ideale – d.h. nicht gesunde –Weise bewegen kann. Was das heißt, verdeutlicht ein Blick auf die drei grundlegenden Funktionen der Wirbelsäule:

  1. Kräfte zerstreuen – zum Beispiel während des Laufens
  2. Versteifung – zum Beispiel, um uns bei schwerem Heben zu schützen
  3. Automatische Aktivierung paraspinaler Muskeln – zum Beispiel, um das Gleichgewicht zu halten und Stürze zu verhindern

Wenn Wirbelbewegungssegmente aus neurophysiologischer Sicht eine dieser drei Funtkionen nicht leisten können, dann gibt es ein Problem in der zentralen Segmentmotorik – und genau das ist aus neurophysiologischer Sicht eine chiropraktische Subluxation. Wie kann sich eine solche Funktionsstörung der Wirbelsäule auf die Funktion unseres Gehirns auswirken? Und wie kann sie sich in eine klinische Symptomatologie umwandeln? Fragen wie diese beantwortet Dr. Heidi Haavik und gibt in ihrem Vortrag eine Zusammenfassung dessen, wo wir heute stehen und welche zukünftigen Auswirkungen dies für uns als Chiropraktiker haben wird.

CAs herzlich Willkommen

Jeder Vortrag und Workshop kann selbstverständlich auch von CAs besucht werden

13.30 – 14.15 Uhr: Mittagspause

14.15 – 15.30 Uhr: Fragen, Diskussion & Abschluss